Herzlichen Glückwunsch
Freitag, 03. Juli 2009 00:38
Seit heute ist dett Blog hier zwei Jahre alt – herzlichen Glückwunsch! So schlecht war es zwischendurch nicht.
Freitag, 03. Juli 2009 00:38
Seit heute ist dett Blog hier zwei Jahre alt – herzlichen Glückwunsch! So schlecht war es zwischendurch nicht.
Dienstag, 09. Juni 2009 21:12
Meine Biographen werden dereinst vermutlich die einzigen Menschen sein, die von den aktuellen Wochen noch genervter sein werden, als ich es heute bin. Vielleicht helfen die drafts im Nachlass bei der Erklärung, vielleicht auch nicht. Arbeit und Unistoff ergänzen sich jedenfalls ganz wunderbar dabei, mir nicht unbedingt die Zeit, ganz sicher aber den Nerv für Blog(s) und anderes zu rauben.
Die gute Seite der Geschichte ist allerdings, dass Bücherstapel und Guckliste sich in erstaunlichem Tempo verflüchtigen und sich dann irgendwann sicher auch wieder in Texte verwandeln werden. True Blood habe ich beispielsweise gesehen, Oscar Wilde gelesen und mir außerdem eine ganz schnieke Materialsammlung angelegt, auf deren Grundlage ich die Michael Ende »Debatte« von neulich noch einmal nachvollziehen möchte. Irgendwann dann.
Mittwoch, 27. Mai 2009 11:28
Ich möchte Hans-Jürgen Krahl die Brille von der Nase schlagen – frei nach …But Alive. Eine der Vatermord-Szenen, die wohl den interessantesten Anteil an der Dokumentation Was war links? stellen:
Worum es da eigentlich ging, lässt sich auch dem vollständigen Film nicht entnehmen, ist aber auch egal. Brille und Gestus als Mahnung an die neue Krahl-Rezeption, die es angeblich irgendwo geben soll. ..
Was es sonst über die Doku zu sagen gibt, stand schon zu ihrer Erstausstrahlung in der Jungle World.
Dienstag, 26. Mai 2009 16:03
Auf der Arbeit liegt ein Taschenrechner herum, mit dem sich tolle Sachen anstellen lassen: Wie viel Geld verdiene ich in der Minute? Wie viele Lieder wird das Radio noch ausrotzen, bis ich nach Hause gehen kann? Bleibt noch Sekundenlohn über, wenn ich nebenher bei »uns« gekaufte Produkte verspreise? Ab welchem Esstempo futtere ich mich ins Minus. Sowas.
Es ist schwierig, über etwas anderes als die Arbeit zu schreiben, weil sie den Rest zur Zeit weitestgehend verdrängt. Die Arbeit selbst gibt nicht viel her, das nicht ohnehin jeder weiß (oder sich zumindest denken kann). Schlussendlich wohl wieder nur eine Frage der richtigen Worte – aber auch die scheinen so irrsinnig weit weg zu sein. Schlimm ist das eigentlich nicht – besonders interessant aber leider auch nicht.
Donnerstag, 07. Mai 2009 09:21
Ich weiß wirklich nicht so genau, wo hier der Witz ist. Aber irgendwo muss er sein:
.. ein kleines Browserspiel für schlechte Menschen.
Mittwoch, 06. Mai 2009 16:32
So richtig funktioniert hat es noch nicht mit dem versprochen Mehr an Text – zumindest nicht an der sichtbaren Oberfläche. Im Hintergrund habe ich ein paar Anläufe gestartet, dann aber doch alles wieder verworfen. Manches war mir zu schade für einen kurzen Text, das meiste eher zu blöd. Das Problem sind die Themen: Vieles von dem, was mir über die letzten Jahren wichtig war, wird zur Zeit gedreht, gewendet und (wenigstens zum Teil) aufgegeben, und die neuen Sachen haben sich noch nicht so recht ins Blogformat übersetzen lassen. Bleibt der Rückgriff auf das Bewährte. Ein Foto mit Nahrung drauf:

Pilze in einer Pfanne
Dienstag, 28. April 2009 10:58
Im Grunde ist das hier schon alles, was ich mir von dem Heiligendamm-Irrsinn für später (also heute) angestrichen hatte:
Ich dachte, da wäre doch noch mehr gewesen. ..
Montag, 20. April 2009 08:55
Ich sollte wieder mehr schreiben, möchte wieder mehr schreiben und werde auch wieder mehr schreiben. Nur noch nicht unbedingt heute.
Freitag, 17. April 2009 19:23
Fast zehn Minuten haben wir gestern gebraucht, um in dem nervigen Geräusch jenseits des Fernsehers einen Feueralarm zu erkennen. Dann mit Hochdruck: Schuhe an, Fenster zu, (Achtung Geistesgegenwart:) Bier gegriffen und runter. Den Aufzug profimäßig nicht benutzt und statt dessen über zehn Stockwerke abwärts durch das Treppenhaus gesprintet. Auf den ersten paar Metern habe ich noch nach unten gestarrt und nach Flammen oder Rauch gesucht, bevor mein Verstand sich dann erfolgreich darauf eingeschossen hat, dass sich ein Blödmann am Alarmknopf vergriffen haben wird.
Im Treppenhaus ist der Alarm unerträglich laut – die Szene gespenstisch. Ein kleiner Junge kommt uns entgegen und will nicht mit nach unten: »Ich muss meinen Papa holen.« Immer noch kein Rauch in Sicht, also soll er machen – bei der Nachbetrachtung eine falsche Entscheidung. Nächstes mal wird das anders gehandhabt … Ein Stockwerk tiefer dann der nächste Fußgänger in der Gegenrichtung: »Gehn se wieder hoch – is ne Übung.« Beruhigt aber neugierig geht es weiter. Draußen ein Menschenauflauf, diverse Feuerwehrfahrzeuge und die mehr oder weniger souverän durchgeführte Bergung einer verletzten Person aus einem verrauchten Zimmer.
Die Übung durch das Telefon betrachtet
Es kommt niemand auf die Idee, den Alarm auszuschalten. Wie viele Rollstuhlfahrer und laufschwache Rentner mit Todesangst an den Treppenabsätzen der oberen Stockwerke gestrandet sind, weiß kein Mensch. Schlimmer noch: Es scheint auch niemanden zu interessieren. Auf das Problem angesprochen, verweist mich ein Feuerwehrmann auf die Hausmeisterin, die noch ein paar Minuten mit der Sirene ringen wird. Den Ernstfall auch nur zu denken, macht schlimme Bauchschmerzen.