Texte außer Haus

Samstag, 14. August 2010 16:12

Auch wenn hier alles ein wenig ausgestorben ist, habe ich doch ab und zu ein wenig geschrieben in der letzten Zeit. Um das nicht völlig aus den Augen zu verlieren, werde ich das demnächst mal  irgendwo gebündelt verlinken. Den Anfang machen jetzt die Rezensionen auf Beatpunk und dem Rollenspiel Alamach in einer phantastischen Liste.

Einen trockenen Adorno

Samstag, 14. August 2010 10:31

Michael Wuliger (der mit dem jüdischen Kitsch) präsentiert in der Cicero einen Auszug aus seinem koscheren Knigge – einem ausgesprochen lehrreichen Leitfaden für den deutsch-jüdischen Dialog. Tatsächlich mal ein Benimmbuch, das ich nicht allein im Auftrag der geschätzten Universität mit Elias zu lesen hatte. Dafür wurde es aber gewissermaßen in seinem Sinne geschrieben und beschreibt mit angemessener Gehässigkeit einen gesellschaftlichen Zustand, in dem wohl leider sogar ein ernst gemeintes Buch seinen Nutzen hätte.

Aber nicht nur der Klezmerabendverpflichtete Bildungsbürger kann sich da locker machen; auch für den ein oder anderen Genossen der Wimpel und Mützchen – Fraktion gibt es wertvolle Tipps:

»Verbreiteten Klischees zum Trotz sind die meisten Kinder Israels genauso dumm wie das Gros der übrigen Menschheit. Die Chancen, dass Ihr Gesprächspartner, weil Jude, Experte für die Frankfurter Schule ist, weil von denen ja auch viele Juden waren, sind relativ gering. Wahrscheinlicher ist, dass er Adorno für einen italienischen Rotwein hält.«

… ganz zu schweigen von denen, dich sich auch beim Schreiben von Texte wie diesem hier nicht ganz wohl fühlen und im Übrigen auch gar nicht so überzeugt davon sind, wie angebracht diese immer wieder eingeforderte »Normalisierung« eigentlich ist. Kurzum: Ein Spaß für die ganze Volksgemeinschaft.

Noch son Stein

Freitag, 13. August 2010 20:10

Blurred Vision machen einen schäbigen Song wieder frisch und geben ihm vielleicht sogar einen Hauch von Action zurück, oder wie man das nennt.

Ab hier alleine tanzen

Dienstag, 10. August 2010 11:45

Sowas

Kommt von sowas

Der Rest der Geschichte steht bei Saalschutz aufm Blog.

Stand der Dinge

Mittwoch, 28. Juli 2010 19:21

Heutiger Feierabend, zwei Zimmer weiter. Weil das Gewuchte kaum Erzählenswertes abwirft, gibt es wenigstens einen Blick durch die noch offene Wand. Gäbe es ein Bild von gestern, so sähe es drastisch anders aus und wenn alles gut geht, wird dieses morgen auch schon nicht mehr aktuell sein. Zumindest sind die Dinge in Bewegung und stauben nicht vor sich hin und mir den Kopf voll …
Baustelle, die erste.

Gerümpel

Wirklich wohl fühle ich mich nicht mit der Heimwerkerei und atme jedes mal erleichtert auf, wenn ein Fachmensch zur Ablösung erscheint. Nicht dass die Tätigkeiten als solche keinen Spaß machen würden, aber das DIY-Arschloch als identitäres Angebot schmeckt noch nicht sonderlich verlockend.

Und obwohl Expertentum sicher auch keine Lösung ist, habe ich doch eine gewisse Freude an der Vorstellung, einen dieser Dilettantismus-Abfeierer für ein paar Stunden im Baumarkt anzuketten – und zwar ohne eine Möglichkeit, sich die Ohren zuzuhalten. (Gibt es eigentlich noch irgendwo so richtige Instandbesetzer? Solche, die sich auch als solche begreifen oder vielleicht sogar so nennen.)

Video.

Montag, 26. Juli 2010 22:59

Als ich dieses Video damals gesehen habe, war ich mir ziemlich sicher, gerade einen Blick auf die endgültige Hochwassermarke des Videospielspaßes zu werfen.

Jaja, so war das. Ich bin ein wenig gerührt (vielleicht auch, weil ich Recht hatte und mir wegen ausnehmend erfolglosen Spiels schnell ein neues Hobby gesucht habe.)

Buffy-Buch bestellen

Dienstag, 20. Juli 2010 15:46

Ich werbe für meine Werbung auf Beatpunk und wiederhole mich ausnahmsweise einmal mit voller Absicht: Bestellt bitte das Buffy-Buch vor – sonst wird es nicht gedruckt:

Horror als Alltag

Motivation

Dienstag, 13. Juli 2010 15:53

… ist aus. Außerdem gibts zu viele Textbaustellen anderswo. Wenn ich Zeit hätte, würde ich vielleicht etwas soup-artiges draus machen – mit weniger Müll als in der anderen. Im Winter dann. Ansonsten geht es mir so ähnlich wie dem Frisurenmann:

Schwarz-rot-gelbes Rauschen

Montag, 31. Mai 2010 08:37

Einige Stunden, nachdem #wir und #lena null Punkte aus Israel bekommen haben, ist alles wieder ruhig. Das Nachspiel ist  leher angweilig: Ein paar Antisemiten fühlen sich plötzlich noch verfolgter als ohnehin schon und tauchen in der youropenbook-Suche nach »Juden« nicht mehr auf – andere machen sich an die Aufarbeitung und sind nun wahlweise entweder darüber traurig, dass sie nur wegen der Juden kein kleines Späßchen über Gas und Denkmäler machen dürfen, oder aber, weil sie sich jetzt nur wegen ein paar Arschlöchern nicht mehr richtig für Lena freuen dürfen.

Den meisten ist die ganze Geschichte aber egal – und das auch aus Gründen: Vielleicht stehen sie über den Dingen und halten es darum auch für falsch, auf Antisemitismus hysterisch zu reagieren. Oder sie zählen immer eifrig mit, wer so was sagt und wissen darum von der Marginalität von prinzipiell allem, was ungemütlich ist. Oder schmissiger – so mit Woody Allen und seinem Sportgerät. Von denen mit Waren, Produktionsbedingungen, Nationalstaaten und der prinzipiellen Bereitschaft jederzeit so lange zu erklären bis der Arzt oder der Kommunismus kommen, ganz zu schweigen.

Wie ging dieser eine lustige Satz bei Harry Potter? Auch für Zauberer ist es ein schlechtes Zeichen, Stimmen zu hören? Ich fänds jedenfalls auch besser, wenn mal richtig Ruhe wäre. In Bunte oder Frau im Spiegel habe ich gestern gelesen, dass Lena die deutsche Lady Gaga sei. Ich mochte diesen Satz, der fast ohne Begründung daher kam, sehr gern. Und was diese Musikantin angeht, mache ich es wie die FPDler aus dem Glühbirnen-Witz und verlasse mich einfach mal darauf, dass der Markt das Problem schon lösen wird.

Besser wirds nicht mehr

Samstag, 01. Mai 2010 16:20

Hier passiert genau das, was man beim Anblick des Bildes noch nicht so ganz zu hoffen wagt:

Super Mario Crossover

Crossover-Madness