In der Kaffeerösterei…
Der Start in den Tag war etwas mühsam nach dem schönen, aber langen ‘Freakquenzy Roundup‘ (dazu später mehr). Bei dem Gewitter war eh nicht ans Rausgehen zu denken, und ich habe die Zeit genutzt, um mich endlich mal mit Kornels Kaffeebohnen zu befassen:
Der Geruch beim Rösten war tatsächlich alles andere als lecker, mit offenem Fenster und Dunstabzug aber zu ertragen - roch ein wenig wie verbranntes Popcorn. In der gusseisernen Pfanne habe ich die Bohnen (natürlich ohne Fett) eine gute Viertelstunde unter Dauerrühren geröstet, bis alle dunkelbraun waren. Hinterher habe ich die Bohnen ein paar Mal von Schüssel zu Schüssel gekippt, damit sie schneller abkühlen und das verbrannten Gebrösel verlieren.
Insgesamt habe ich eine gute halbe Stunde vom Rohkaffee zur dampfenden Kanne gebraucht, und die hat sich auch wirklich gelohnt. Ich kann den “selbstgemacht” - Effekt natürlich nicht wegdenken, aber ich glaube, gerade wirklich einen sehr guten Kaffee getrunken zu haben. Besser als die üblichen Fertiggemahlenen war er in jedem Fall. Ich werde demnächst mal ein paar verschiedene Sorten auftreiben und die Koffeinjunkies zum Vergleichen und Mischen einladen.
Für heute wird es aber erstmal bei diesem großartigen Frühstück bleiben. Vielen Dank an Kornel für die Idee und den Rohkaffee!

