Auf Nachtschicht

So furchtbar viel kann ich zur ‘Nachtschicht‘ leider gar nicht sagen, weil ich gerade mal die Hälfte der Programmpunkte mitbekommen habe. Danach sind wir nicht vor den Filmen, sondern vor der Kälte geflohen, die natürlich ausgerechnet in dieser Nacht besonders heftig zuschlagen musste.

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Dunkel jetzt, ne?

Ansonsten war’s aber sehr nett. Der erste Block kam vom ‘Unabhängigen FilmFest Osnabrück‘: Durchgängig gut gemachte Kurzfilme (Filmhochschule hier, Akademie des Films da), die mir zwar manchmal fast ein wenig zu “rund” waren, an sich aber viel Spaß gemacht haben. Aus dem Zweiten bin ich nicht ganz schlau geworden: Manuelles Überblenden zwischen verschiedenen Filmen mit schickem Effekt zu guter Musik - ok. Irgendwie ging es wohl um die USA und eine Reise. Ob die Symbolschlacht vom Anfang (Flaggen, ‘Holy Bible’ und ‘Viva Coca Cola’) allerdings Kritik, Hommage oder augenzwinkerndes Perspektivendingsi sein sollten, wusste ich auch nach den 1 1/2 Stunden noch nicht so genau.

Nach einem schnellen Umzug ans Feuer gab es dann nochmal Kurzfilme - diesmal vom parallel laufenden ‘Filmfest Weiterstadt‘. Mir haben sie noch etwas besser gefallen als die Ersten, auch wenn das Gucken zwischen den anderen Wärmesuchenden und ihren Gesprächen deutlich anstrengender war. Irgendwann mussten wir dann aber endgültig vor der Kälte kapitulieren und uns früher als geplant zurückziehen. Schade vor allem um das EMAF - Programm, nachdem ich es schon nicht zum Festival geschafft hatte.

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