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	<title>Comments on: Nach dem Kongress</title>
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	<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 17:00:02 +0000</pubDate>
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		<title>By: groupe ourson</title>
		<link>http://karwan-baschi.net/weblog/2007/12/10/nach-dem-kongress/#comment-214</link>
		<dc:creator>groupe ourson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 17:01:52 +0000</pubDate>
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		<description>delete_party_program

Die Ank&#252;ndigung f&#252;r den „Ums Ganze“-Kongress verspricht nicht nur die Welt zu erkl&#228;ren. Sie ist auch ein Zeugnis f&#252;r den Zustand dessen, was gemeinhin als „linke Szene“ bezeichnet wird. Der Veranstaltung kommt daher mehr eine diagnostische Funktion zu, als dass sie substanziell neue Einsichten liefern wird.

Wer sich die drei Folgen von „Ums Ganze-TV“ auf Youtube angesehen hat, der wird verstehen, was sich die Beteiligten unter der Triade Theorie-Organisation-Praxis vergestellt haben. Verweist die Reihenfolge der Begriffe vermutlich auf die intendierte Abfolge der Schritte hin zur kommunistischen Revolution, so f&#252;hrt die Internet-TV-Serie vor, wie sich eine Symbiose aller drei Momente zu einer - wie k&#246;nnte es anders sein - dialektischen Einheit darstellt. Die audiovisuelle Botschaft ist klar: das „Schweinesystem“, „Staat und Kapital“ und Bereitschaftspolizisten gilt es durch „Krawall und Remmidemmi“ zu bek&#228;mpfen. Als theoretisch reflektierter Zusammenschluss will man jedoch „Pseudoaktivit&#228;t“ vermeiden und lieber den „unvers&#246;hnlichen Akt der Negation“ w&#228;hlen. Was dieses kryptische Raunen aber bedeuten soll - das, so l&#228;sst sich vermuten, soll auf dem Kongress zu Wertkritik und (Post)Operaismus gekl&#228;rt werden. Moment? Kam die Theorie nicht vor der Praxis?

Doch zur&#252;ck zur Ank&#252;ndigung. Die grunds&#228;tzlich begr&#252;&#223;enswerte Entscheidung, einen Kongress zu veranstalten, auf dem Fragen der gegenw&#228;rtigen gesellschaftlichen Situation mit Hinblick auf ihre Ver&#228;nderung gekl&#228;rt werden sollen bekommt einen faden Beigeschmack beim Blick auf die Liste der Referent_innen. Wer sich das Label „Theorie“ zueigen macht, der muss sich auch dem zwanglosen Zwang des besseren Arguments unterwerfen. Doch ein solches Verfahren wird umgangen durch vorzeitige Auswahl des Sag- und Denkbaren und der ressentimentgeladenen Indifferenz gegen&#252;ber dem, was anderes besagt. So ist ein gros der Beteiligten aus dem Umfeld der Zeitschriften Krisis und Exit! als den Zentralorganen der wertkritischen Fraktion. Dieser esoterische Verein muss nicht jedem bekannt sein und es fragt sich, warum die Veranstalter_innen ausgerechnet eine solche Auswahl treffen mussten. Die Selbstetikettierung als „links“ ist gerade in Zeiten der Vorherrschaft von Lechts und Rinks kein Grant f&#252;r eine qualitativ hochwertige Einsch&#228;tzung gesellschaftlicher Kr&#228;fteverh&#228;ltnisse. Die platte Dichotomie: Wertkritk = „da geht nischts“ vs. Postoperaismus = „die Multitude bringst“, eignet sich nicht f&#252;r eine Analyse komplizierter gesellschaftlicher Tendenzen. Auch wenn es sich nicht um eine „Verr&#228;tselung der Welt“ handelt, wie es denjenigen Leuten erscheint, f&#252;r die die Dinge eh schon klar sind, so sollte doch vor einer &#220;berformung eines reflektierten common sense durch pseudo-theoretisches Gelaber gewarnt werden. Ein Blick auf die drei Meter „Prokla“ im Regal gen&#252;gt, um sich vor Augen zu f&#252;hren, dass sich bereits einige Leute Gedanken &#252;ber die Themen Kapitalismus, Klassenkampf etc. etc. gemacht haben. Sehr verwunderlich ist auch die Tatsache, dass der Beitrag der Gruppe TOP Berlin zu falscher Kapitalismuskritik (Jungle World, Nr. 44) nicht mit einem Wort Ph&#228;nomene wie Antisemitismus und Antiamerikanismus erw&#228;hnt. Schlie&#223;lich handelt es sich dabei um die zengtralen Themen des linken Diskurses in den letzten Jahren.

Die Bedeutungslosigkeit einer solchen Veranstaltung resultiert u.a. aus dem Umstand, dass hier eine homogene „linke“ Masse gebildet wird, die den Kontakt zum wissenschaftlichen Mainstream und seinen kritischen Randgebieten schon l&#228;ngst gekappt hat. Was danach &#252;brig bleibt ist eine Suppe aus adornitischem Brummen und marxistischen Stereotypen, in der „Praxis“ garniert mit chicker Elektromusik. Warum ist es nicht m&#246;glich Menschen einzuladen, die sich auch empirisch mit sozialen K&#228;mpfen, ihrer Logik und ihrem emanzipatorischen Gehalten auseinandergesetzt haben? Warum muss der naive Versuch unternommen werden, Gesellschaft aus dem theoretischen Stehgreif zu erkl&#228;ren? Warum ist Kritik hier wieder auf „den Hautwiderspruch“ „des Kapitalismus“ fixiert? Wer entscheidet, wer woran am meisten leidet? Wie ist der normative Ma&#223;stab bestimmt, den wir an Gesellschaft in emanzipatorischer Absicht anlegen? Anstatt verzweifelt nach festen Makro-Interpretationen zu suchen sollte an erster Stelle die richtige Formulierung der theoretischen Probleme stehen. Das dies nicht ann&#228;hernd im Aufruf geschieht ist traurig. Der linke Reflex gegen die als b&#252;rgerlich verschriene (Sozial-)Wissenschaft f&#252;hrt zur Selbstreferanzialit&#228;t und zur Abkapselung von wichtigen Erkenntnisprozessen.
Doch wie sollte sich diese Lage &#228;ndern, wenn die subkulturell angehauchte „Szene“ aus pupertierenden Jugendlichen und infantilisierten „Erwachsenen“ besteht? Vielleicht ist es ratsam die allgemeine Tendenz der Infantilisierung auch als Prozess innerhalb der „Linken“ anzusehen. Die pseude-proletarische Pose des „Ums Ganze“-B&#252;ndnisses soll mit einem intendierten Intellektualismus kombiniert werden, den man sich realiter dann lieber doch nicht zu eigen machen will. Was daraus spricht ist nicht die Einsicht in die historisch gewordene Trennung von geistiger und k&#246;rperlicher Arbeit und die zweifelhafte Divergenz ihrer Bewertungen als vielmehr ein praktischer Antiintellektualismus, der sich sein eigenes Unverm&#246;gen noch als St&#228;rke zuschreibt und die Not zur Tugend verkl&#228;rt. Die Parole „Ums Ganze“ ist nicht nur Zeichen der scheinbaren Radikalit&#228;t, sondern wird auch zum Alibi f&#252;r die reflexionslose narzisstische Darstellung: Wem es ums Ganze geht, der muss sich um Kleinkram nicht mehr k&#252;mmern. Verbalradikalit&#228;t tritt an die Stelle materialer Arbeit. Ums mit Meister Teddy W. Adorno zu sagen: „Das von ihnen deffamierte Denken strengt offenbar die Praktischen ungeb&#252;hrlich an: es bereitet zuviel Arbeit, ist zu praktisch. Wer denkt setzt Widerstand; bequemer ist mit dem Strom, erkl&#228;rte er sich auch als gegen den Strom, mitzuschwimmen. Indem man einer regressiven und deformierten Gestalt des Lustprinzips nachgibt, es sich leichter macht, sich gehenl&#228;&#223;t, darf man &#252;berdies eine moralische Pr&#228;mie von den Gleichgesinnten erhoffen.“ Die Orientierung am ganz Gro&#223;en, denn darauf l&#228;uft de facto das Motto hinaus, suspendiert von der anstrengenden Arbeit, sich die Mannigfaltigkeit gesellschaftlicher Ph&#228;nomene zu vergegenw&#228;rtigen und die Gr&#246;&#223;e der Aufgabe wird transponiert ins Ego der Bekennenden.

Felix Baums Kritik (Jungle World, Nr. 44) an den angeblich abstrakt-aufkl&#228;rerischen Bestrebungen der Veranstalter ist zu entgegenen, dass die Beteiligten des „Ums Ganze“-B&#252;ndnisses keine Avantgarde sind, dass sie sich aber auch keinesfalls als eine solche ausgeben. Nicht ein aufkl&#228;rerisches Anliegen gilt es zu kritisieren, sondern die sich in der „Praxis“ offenbarende Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Eine solche spektakul&#228;re Praxis der Selbstbespa&#223;ung hat den Anspruch auf Intellektualit&#228;t schon l&#228;ngst &#252;ber Bord geworfen. Dem liesse sich die schwache Idee entgegensetzen, sein individuelles Leben so einzurichten, dass man sich nicht dumm machen l&#228;sst. Wie die vielen kleinen Auseinandersetzungen im Alltag so l&#228;sst sich intellektuelle Praxis auch nur denken als ein Alltagshandeln, das - ganz klassisch - auf M&#252;ndigkeit im besten Sinne des Wortes abzielt. Alles andere ist Politik. In diesem Sinne: Face the facts: „Just Communism“ is only a party program, not a party program!

http://groupeourson.blogsport.de/</description>
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<p>Die Ank&#252;ndigung f&#252;r den „Ums Ganze“-Kongress verspricht nicht nur die Welt zu erkl&#228;ren. Sie ist auch ein Zeugnis f&#252;r den Zustand dessen, was gemeinhin als „linke Szene“ bezeichnet wird. Der Veranstaltung kommt daher mehr eine diagnostische Funktion zu, als dass sie substanziell neue Einsichten liefern wird.</p>
<p>Wer sich die drei Folgen von „Ums Ganze-TV“ auf Youtube angesehen hat, der wird verstehen, was sich die Beteiligten unter der Triade Theorie-Organisation-Praxis vergestellt haben. Verweist die Reihenfolge der Begriffe vermutlich auf die intendierte Abfolge der Schritte hin zur kommunistischen Revolution, so f&#252;hrt die Internet-TV-Serie vor, wie sich eine Symbiose aller drei Momente zu einer - wie k&#246;nnte es anders sein - dialektischen Einheit darstellt. Die audiovisuelle Botschaft ist klar: das „Schweinesystem“, „Staat und Kapital“ und Bereitschaftspolizisten gilt es durch „Krawall und Remmidemmi“ zu bek&#228;mpfen. Als theoretisch reflektierter Zusammenschluss will man jedoch „Pseudoaktivit&#228;t“ vermeiden und lieber den „unvers&#246;hnlichen Akt der Negation“ w&#228;hlen. Was dieses kryptische Raunen aber bedeuten soll - das, so l&#228;sst sich vermuten, soll auf dem Kongress zu Wertkritik und (Post)Operaismus gekl&#228;rt werden. Moment? Kam die Theorie nicht vor der Praxis?</p>
<p>Doch zur&#252;ck zur Ank&#252;ndigung. Die grunds&#228;tzlich begr&#252;&#223;enswerte Entscheidung, einen Kongress zu veranstalten, auf dem Fragen der gegenw&#228;rtigen gesellschaftlichen Situation mit Hinblick auf ihre Ver&#228;nderung gekl&#228;rt werden sollen bekommt einen faden Beigeschmack beim Blick auf die Liste der Referent_innen. Wer sich das Label „Theorie“ zueigen macht, der muss sich auch dem zwanglosen Zwang des besseren Arguments unterwerfen. Doch ein solches Verfahren wird umgangen durch vorzeitige Auswahl des Sag- und Denkbaren und der ressentimentgeladenen Indifferenz gegen&#252;ber dem, was anderes besagt. So ist ein gros der Beteiligten aus dem Umfeld der Zeitschriften Krisis und Exit! als den Zentralorganen der wertkritischen Fraktion. Dieser esoterische Verein muss nicht jedem bekannt sein und es fragt sich, warum die Veranstalter_innen ausgerechnet eine solche Auswahl treffen mussten. Die Selbstetikettierung als „links“ ist gerade in Zeiten der Vorherrschaft von Lechts und Rinks kein Grant f&#252;r eine qualitativ hochwertige Einsch&#228;tzung gesellschaftlicher Kr&#228;fteverh&#228;ltnisse. Die platte Dichotomie: Wertkritk = „da geht nischts“ vs. Postoperaismus = „die Multitude bringst“, eignet sich nicht f&#252;r eine Analyse komplizierter gesellschaftlicher Tendenzen. Auch wenn es sich nicht um eine „Verr&#228;tselung der Welt“ handelt, wie es denjenigen Leuten erscheint, f&#252;r die die Dinge eh schon klar sind, so sollte doch vor einer &#220;berformung eines reflektierten common sense durch pseudo-theoretisches Gelaber gewarnt werden. Ein Blick auf die drei Meter „Prokla“ im Regal gen&#252;gt, um sich vor Augen zu f&#252;hren, dass sich bereits einige Leute Gedanken &#252;ber die Themen Kapitalismus, Klassenkampf etc. etc. gemacht haben. Sehr verwunderlich ist auch die Tatsache, dass der Beitrag der Gruppe TOP Berlin zu falscher Kapitalismuskritik (Jungle World, Nr. 44) nicht mit einem Wort Ph&#228;nomene wie Antisemitismus und Antiamerikanismus erw&#228;hnt. Schlie&#223;lich handelt es sich dabei um die zengtralen Themen des linken Diskurses in den letzten Jahren.</p>
<p>Die Bedeutungslosigkeit einer solchen Veranstaltung resultiert u.a. aus dem Umstand, dass hier eine homogene „linke“ Masse gebildet wird, die den Kontakt zum wissenschaftlichen Mainstream und seinen kritischen Randgebieten schon l&#228;ngst gekappt hat. Was danach &#252;brig bleibt ist eine Suppe aus adornitischem Brummen und marxistischen Stereotypen, in der „Praxis“ garniert mit chicker Elektromusik. Warum ist es nicht m&#246;glich Menschen einzuladen, die sich auch empirisch mit sozialen K&#228;mpfen, ihrer Logik und ihrem emanzipatorischen Gehalten auseinandergesetzt haben? Warum muss der naive Versuch unternommen werden, Gesellschaft aus dem theoretischen Stehgreif zu erkl&#228;ren? Warum ist Kritik hier wieder auf „den Hautwiderspruch“ „des Kapitalismus“ fixiert? Wer entscheidet, wer woran am meisten leidet? Wie ist der normative Ma&#223;stab bestimmt, den wir an Gesellschaft in emanzipatorischer Absicht anlegen? Anstatt verzweifelt nach festen Makro-Interpretationen zu suchen sollte an erster Stelle die richtige Formulierung der theoretischen Probleme stehen. Das dies nicht ann&#228;hernd im Aufruf geschieht ist traurig. Der linke Reflex gegen die als b&#252;rgerlich verschriene (Sozial-)Wissenschaft f&#252;hrt zur Selbstreferanzialit&#228;t und zur Abkapselung von wichtigen Erkenntnisprozessen.<br />
Doch wie sollte sich diese Lage &#228;ndern, wenn die subkulturell angehauchte „Szene“ aus pupertierenden Jugendlichen und infantilisierten „Erwachsenen“ besteht? Vielleicht ist es ratsam die allgemeine Tendenz der Infantilisierung auch als Prozess innerhalb der „Linken“ anzusehen. Die pseude-proletarische Pose des „Ums Ganze“-B&#252;ndnisses soll mit einem intendierten Intellektualismus kombiniert werden, den man sich realiter dann lieber doch nicht zu eigen machen will. Was daraus spricht ist nicht die Einsicht in die historisch gewordene Trennung von geistiger und k&#246;rperlicher Arbeit und die zweifelhafte Divergenz ihrer Bewertungen als vielmehr ein praktischer Antiintellektualismus, der sich sein eigenes Unverm&#246;gen noch als St&#228;rke zuschreibt und die Not zur Tugend verkl&#228;rt. Die Parole „Ums Ganze“ ist nicht nur Zeichen der scheinbaren Radikalit&#228;t, sondern wird auch zum Alibi f&#252;r die reflexionslose narzisstische Darstellung: Wem es ums Ganze geht, der muss sich um Kleinkram nicht mehr k&#252;mmern. Verbalradikalit&#228;t tritt an die Stelle materialer Arbeit. Ums mit Meister Teddy W. Adorno zu sagen: „Das von ihnen deffamierte Denken strengt offenbar die Praktischen ungeb&#252;hrlich an: es bereitet zuviel Arbeit, ist zu praktisch. Wer denkt setzt Widerstand; bequemer ist mit dem Strom, erkl&#228;rte er sich auch als gegen den Strom, mitzuschwimmen. Indem man einer regressiven und deformierten Gestalt des Lustprinzips nachgibt, es sich leichter macht, sich gehenl&#228;&#223;t, darf man &#252;berdies eine moralische Pr&#228;mie von den Gleichgesinnten erhoffen.“ Die Orientierung am ganz Gro&#223;en, denn darauf l&#228;uft de facto das Motto hinaus, suspendiert von der anstrengenden Arbeit, sich die Mannigfaltigkeit gesellschaftlicher Ph&#228;nomene zu vergegenw&#228;rtigen und die Gr&#246;&#223;e der Aufgabe wird transponiert ins Ego der Bekennenden.</p>
<p>Felix Baums Kritik (Jungle World, Nr. 44) an den angeblich abstrakt-aufkl&#228;rerischen Bestrebungen der Veranstalter ist zu entgegenen, dass die Beteiligten des „Ums Ganze“-B&#252;ndnisses keine Avantgarde sind, dass sie sich aber auch keinesfalls als eine solche ausgeben. Nicht ein aufkl&#228;rerisches Anliegen gilt es zu kritisieren, sondern die sich in der „Praxis“ offenbarende Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Eine solche spektakul&#228;re Praxis der Selbstbespa&#223;ung hat den Anspruch auf Intellektualit&#228;t schon l&#228;ngst &#252;ber Bord geworfen. Dem liesse sich die schwache Idee entgegensetzen, sein individuelles Leben so einzurichten, dass man sich nicht dumm machen l&#228;sst. Wie die vielen kleinen Auseinandersetzungen im Alltag so l&#228;sst sich intellektuelle Praxis auch nur denken als ein Alltagshandeln, das - ganz klassisch - auf M&#252;ndigkeit im besten Sinne des Wortes abzielt. Alles andere ist Politik. In diesem Sinne: Face the facts: „Just Communism“ is only a party program, not a party program!</p>
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