Ergonomische Tugend aus der Not

Ich habe zur Zeit keinen funktionierenden Rechner in der Wohnung, was so seine Vor- und Nachteile mit sich bringt. Ein ganz besonders großer Vorteil ist zum Beispiel, dass ich mich gar nicht mehr groß zwingen muss, das Haus zu verlassen und die freundlichen Computerarbeitsplätze in der Unibibliothek zu benutzen. Nach gut zwei Stunden am Stehpult begreife ich langsam, wie großartig diese Dinger eigentlich sind: Entspannte Körperhaltung, Bewegungsfreiheit und allen Ernstes ein freierer Kopf. Ich werde diese neue Erkenntnis morgen einem längeren Test unterziehen und mir bei Gefallen so ein Ding zimmern. Eine idiotensichere Bauanleitung habe ich schon gefunden. Ich muss nur noch jemanden finden, der Holz, Schrauben und TFT-Monitore verschenkt.

2 Kommentare zu “Ergonomische Tugend aus der Not”

  1. Goblin
    March 27th, 2008 01:49
    1

    Ich hatte auch schon mal drüber nachgedacht mir sowas anzuschaffen oder zu bauen. eigentlich keine schlechte Sache. Ob es unbedingt gleich die Luxusvariante mit Ablagefach und sonem Pipapo sein muss sei dahin gestellt. Sieht aber schon gut aus, da Jeräät.

  2. Andreas
    March 28th, 2008 14:31
    2

    Erstaunlich. Die Idee, dass ich ein Stehpult brauche, hat sich seit eins, zwei Wochen auch in meinem Kopf festgesetzt, die Idee eines zu zimmern jedoch noch nicht; bis jetzt muss dafür immer meine Fensterbank herhalten.

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