Stemwede vorbei

Das war es dann für dieses Jahr mit dem Stemweder Open Air - und wenn es nach mir geht, auch für alle weiteren, die da noch kommen. Um es kurz zu machen: Die wenigen Konzerte, zu denen wir uns aufraffen konnten, waren sterbenslangweilig und die meisten Leute ganz furchtbar schrecklich … Im Grunde könnte ich meinen langweiligen Text vom letzten Jahr einfach noch einmal posten. Einziger Lichtblick waren unsere liebenswerten Platz- und Gesellschaftsspender von Freakquenzy Records, aber die sind in Zukunft einfacher und genussvoller auf ihren eigenen Veranstaltungen zu besuchen.

Erster Einwand: Irgendwer hat behauptet, zumindest Duff Downer seien gut gewesen. Ich habe sie zwar nicht gesehen, gebe das aber mal so weiter - kann gut sein, dass es stimmt. Zum Zweiten wird wohl auch die Mediengruppe Telekommander gerockt haben, aber wir waren am Samstagabend schon längst wieder auf und davon.

Der Festivalbesuch war einfach ein blöder Fehler, und ich sollte vielleicht langsam mal damit anfangen, auf mich zu hören. Das gilt im Übrigen auch für die Polizei, die ihre peinliche Drogenhatz nach der Blamage vom letzten Jahr ebenfalls noch einmal durchziehen musste. 15 Polizisten und zwei Zollbeamte konnten einen mutmaßlichen Speed-Dealer und die unvorstellbare Menge von 12 Gramm Gras einkassieren. Dafür haben sie aber auch einen ganzen Nachmittag in der Sonne gestanden und vielleicht sogar ein wenig Spaß dabei gehabt. Lustig ist das zwar eigentlich nicht, auf der anderen Seite aber ganz bestimmt zu lächerlich, um sich ernsthaft darüber aufzuregen.

Und ab in die nächste Woche …

Nachtrag: Inzwischen gibt es wohl neue Zahlen zu den Drogenfunden. An der Sache ändert das aber natürlich nichts.

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