Zeitvertreib
Auf der Arbeit liegt ein Taschenrechner herum, mit dem sich tolle Sachen anstellen lassen: Wie viel Geld verdiene ich in der Minute? Wie viele Lieder wird das Radio noch ausrotzen, bis ich nach Hause gehen kann? Bleibt noch Sekundenlohn über, wenn ich nebenher bei »uns« gekaufte Produkte verspreise? Ab welchem Esstempo futtere ich mich ins Minus. Sowas.
Es ist schwierig, über etwas anderes als die Arbeit zu schreiben, weil sie den Rest zur Zeit weitestgehend verdrängt. Die Arbeit selbst gibt nicht viel her, das nicht ohnehin jeder weiß (oder sich zumindest denken kann). Schlussendlich wohl wieder nur eine Frage der richtigen Worte – aber auch die scheinen so irrsinnig weit weg zu sein. Schlimm ist das eigentlich nicht – besonders interessant aber leider auch nicht.



Mai 27th, 2009 09:14
Mit dem letzten Satz ist die Sache dafür annähernd perfekt auf den Punkt gebracht.
Mai 27th, 2009 15:56