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	<title>Kommentare zu: Fetisch Banalit&#228;t</title>
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		<title>Von: Paule</title>
		<link>http://karwan-baschi.net/weblog/2010/02/19/fetisch-banalitaet/comment-page-1/#comment-10900</link>
		<dc:creator>Paule</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 06:17:49 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe &#252;ber den d&#228;mlichen Text in der Jungle World gesprochen und nicht vorgehabt, die gesamte Bandbreiten militanten Antifaschismus&#039; &#252;ber diesen zu verhandeln. Du brauchst mir diese Notwendigkeit nicht zu erkl&#228;ren - den gr&#246;&#223;eren Teil sehe ich genauso und der kleinere Rest ist tats&#228;chlich nichts f&#252;r Blogkommentare.

Und wenn es dann wirklich nur noch um diesen Text und diese speziellen »Antifaschisten« geht, habe ich &#252;berhaupt keine Veranlassung, mich ausdr&#252;cklich solidarisch zu zeigen. DIE ziehen sich zur&#252;ck, machen auf elit&#228;re Speerspitze der Antifa. Das Einzige, was man da noch leisten k&#246;nnte, w&#228;re Heldenverehrung.

Ich kann und will aus dem w&#252;nschenswerten Resultat einer Handlung keine notwendigerweise gro&#223;artige Motivation derselben schlie&#223;en. Der unterstellte Fetisch war der des bewusst Unpolitischen bzw des Banalen. Das ist eine komische Konstruktion, geb ich zu - wahrscheinlich sollte sie auch gerade der Witz am Regen-Text sein (mal jemand, der nicht versucht, dass alles in Kontext zu schwingen und unn&#246;tig mit Theorie aufzuladen, blabla).

Ich habe den - wie du selber sagst - fiktiven Aldo Regen nicht in die N&#228;he von Faschisten ger&#252;ckt. Diese Kunstfigur ist ein Schl&#228;ger, der sich voller Stolz genauso pr&#228;sentiert. Meine Frage w&#228;re, ob das mit offensichtlicher Freude an Erniedrigung und Leiden des Kontrahenten auf-Nazis-einschlagen mit »Antifaschismus« richtig bezeichnet ist. Das alles, was jenseits von Antifaschismus liegt, darum gleich etwas faschistisches haben muss, m&#246;gen bestimmte Leute so sehen - ich geh&#246;re nicht dazu.

Mein Anliegen war ganz offensichtlich nicht deutlich genug gemacht und der ganze Text vielleicht ein Fehler. Es irritiert mich zwar immer noch, wie du (und offline vorher auch andere) ihn lesen, aber da sich scheinbar alle einig sind, ist er offensichtlich nicht zielgruppengerecht formuliert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe &#252;ber den d&#228;mlichen Text in der Jungle World gesprochen und nicht vorgehabt, die gesamte Bandbreiten militanten Antifaschismus&#8217; &#252;ber diesen zu verhandeln. Du brauchst mir diese Notwendigkeit nicht zu erkl&#228;ren &#8211; den gr&#246;&#223;eren Teil sehe ich genauso und der kleinere Rest ist tats&#228;chlich nichts f&#252;r Blogkommentare.</p>
<p>Und wenn es dann wirklich nur noch um diesen Text und diese speziellen »Antifaschisten« geht, habe ich &#252;berhaupt keine Veranlassung, mich ausdr&#252;cklich solidarisch zu zeigen. DIE ziehen sich zur&#252;ck, machen auf elit&#228;re Speerspitze der Antifa. Das Einzige, was man da noch leisten k&#246;nnte, w&#228;re Heldenverehrung.</p>
<p>Ich kann und will aus dem w&#252;nschenswerten Resultat einer Handlung keine notwendigerweise gro&#223;artige Motivation derselben schlie&#223;en. Der unterstellte Fetisch war der des bewusst Unpolitischen bzw des Banalen. Das ist eine komische Konstruktion, geb ich zu &#8211; wahrscheinlich sollte sie auch gerade der Witz am Regen-Text sein (mal jemand, der nicht versucht, dass alles in Kontext zu schwingen und unn&#246;tig mit Theorie aufzuladen, blabla).</p>
<p>Ich habe den &#8211; wie du selber sagst &#8211; fiktiven Aldo Regen nicht in die N&#228;he von Faschisten ger&#252;ckt. Diese Kunstfigur ist ein Schl&#228;ger, der sich voller Stolz genauso pr&#228;sentiert. Meine Frage w&#228;re, ob das mit offensichtlicher Freude an Erniedrigung und Leiden des Kontrahenten auf-Nazis-einschlagen mit »Antifaschismus« richtig bezeichnet ist. Das alles, was jenseits von Antifaschismus liegt, darum gleich etwas faschistisches haben muss, m&#246;gen bestimmte Leute so sehen &#8211; ich geh&#246;re nicht dazu.</p>
<p>Mein Anliegen war ganz offensichtlich nicht deutlich genug gemacht und der ganze Text vielleicht ein Fehler. Es irritiert mich zwar immer noch, wie du (und offline vorher auch andere) ihn lesen, aber da sich scheinbar alle einig sind, ist er offensichtlich nicht zielgruppengerecht formuliert.</p>
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	<item>
		<title>Von: saltzundessick</title>
		<link>http://karwan-baschi.net/weblog/2010/02/19/fetisch-banalitaet/comment-page-1/#comment-10894</link>
		<dc:creator>saltzundessick</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 11:38:48 +0000</pubDate>
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		<description>ich hab hier in den letzten wochen paarmal angesetzt und es dann doch immer wieder gelassen. irgendwie hatte ich wohl gehofft, hier wuerde sich  noch eine art diskussion entwickeln, wohlwissend, dass so eine diskussion nicht per blogcomment gefuehrt werden kann und auch nicht sollte.
dein beitrag erinnert nich so ein bisschen an den sachsenpunker in dresden, der vollkommen empoert von den &#039;rotlackierten faschisten&#039; lamentierte, die seine nazis krankenhausreif gehauen hatten und ihnen nicht den spass goennte, hitlers geburtstag zu feiern. nunja.
ich koennte jetzt hier noch einen kleinen roman schreiben, warum es richtig ist, nazis zu jagen und ihnen die strasse als operationsgebiet zu nehmen. fuer mich und vermutlich auch fuer andere stellte sich immer die frage nach der alternative.
wie sieht die denn aus? was waere denn aus allen ansaetzen emanzipatorischer oder ansatzweise linker gegenkultur, wenn nazis keine angst haben muessten, sich in die naehe dieser zu wagen?
warum gibt es denn national befreite zonen, in denen jede/r, der eben kein nazi,arier, anstaendiger deutscher oder sonstwas ist, um gesundheit und leben fuerchten muss?
der kampf um die strasse wird in erster linie militaerisch gefuehrt, auch wenn das eventuell der jungleworld und ihren leser/innen nicht gefallen wird und ihnen irgendwie wenig humanistisch vorkommt. dazu gibt es eben keine alternative. es ist richtig, dass sich leute wie dieser fiktive aldo regen dazu entschliessen. es ist entsolidarisierend und ausgesprochen kontraproduktiv, antifaschist/innen auch nur ansatzweise in die naehe der faschisten ruecken zu wollen und ihnen eine art fetisch als motivation zu unterstellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich hab hier in den letzten wochen paarmal angesetzt und es dann doch immer wieder gelassen. irgendwie hatte ich wohl gehofft, hier wuerde sich  noch eine art diskussion entwickeln, wohlwissend, dass so eine diskussion nicht per blogcomment gefuehrt werden kann und auch nicht sollte.<br />
dein beitrag erinnert nich so ein bisschen an den sachsenpunker in dresden, der vollkommen empoert von den &#8216;rotlackierten faschisten&#8217; lamentierte, die seine nazis krankenhausreif gehauen hatten und ihnen nicht den spass goennte, hitlers geburtstag zu feiern. nunja.<br />
ich koennte jetzt hier noch einen kleinen roman schreiben, warum es richtig ist, nazis zu jagen und ihnen die strasse als operationsgebiet zu nehmen. fuer mich und vermutlich auch fuer andere stellte sich immer die frage nach der alternative.<br />
wie sieht die denn aus? was waere denn aus allen ansaetzen emanzipatorischer oder ansatzweise linker gegenkultur, wenn nazis keine angst haben muessten, sich in die naehe dieser zu wagen?<br />
warum gibt es denn national befreite zonen, in denen jede/r, der eben kein nazi,arier, anstaendiger deutscher oder sonstwas ist, um gesundheit und leben fuerchten muss?<br />
der kampf um die strasse wird in erster linie militaerisch gefuehrt, auch wenn das eventuell der jungleworld und ihren leser/innen nicht gefallen wird und ihnen irgendwie wenig humanistisch vorkommt. dazu gibt es eben keine alternative. es ist richtig, dass sich leute wie dieser fiktive aldo regen dazu entschliessen. es ist entsolidarisierend und ausgesprochen kontraproduktiv, antifaschist/innen auch nur ansatzweise in die naehe der faschisten ruecken zu wollen und ihnen eine art fetisch als motivation zu unterstellen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Paule</title>
		<link>http://karwan-baschi.net/weblog/2010/02/19/fetisch-banalitaet/comment-page-1/#comment-10745</link>
		<dc:creator>Paule</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 11:25:27 +0000</pubDate>
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		<description>Zeig mir mal bitte so eine &quot;b&#252;rgerlich/staatliche Definition&quot; - ich habe leider absolut keine Idee, wovon du sprichst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zeig mir mal bitte so eine &#8220;b&#252;rgerlich/staatliche Definition&#8221; &#8211; ich habe leider absolut keine Idee, wovon du sprichst.</p>
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	<item>
		<title>Von: Totalitarismus Mythos brav reproduzieren</title>
		<link>http://karwan-baschi.net/weblog/2010/02/19/fetisch-banalitaet/comment-page-1/#comment-10739</link>
		<dc:creator>Totalitarismus Mythos brav reproduzieren</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 15:18:22 +0000</pubDate>
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		<description>Totalitarismus Mythos brav reproduzieren

Die immer wieder angewendete Extremismus Legende st&#252;tzt sich auf dem falschen Bild der Mitte (zurzeit FDP und CDU) und die linken und rechten Extremisten.

Fangt doch bitte an die Dinge+Gegebenheiten &quot;richtig&quot; zu benennen und nicht in b&#252;rgerlich/staatliche Definitionen zu verfallen.

Dies stellt freundlich gemeinte Sprachkritik dar - bitte aufnehmen und durchdenken.

Venceremos companer@s</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Totalitarismus Mythos brav reproduzieren</p>
<p>Die immer wieder angewendete Extremismus Legende st&#252;tzt sich auf dem falschen Bild der Mitte (zurzeit FDP und CDU) und die linken und rechten Extremisten.</p>
<p>Fangt doch bitte an die Dinge+Gegebenheiten &#8220;richtig&#8221; zu benennen und nicht in b&#252;rgerlich/staatliche Definitionen zu verfallen.</p>
<p>Dies stellt freundlich gemeinte Sprachkritik dar &#8211; bitte aufnehmen und durchdenken.</p>
<p>Venceremos companer@s</p>
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	<item>
		<title>Von: Paule</title>
		<link>http://karwan-baschi.net/weblog/2010/02/19/fetisch-banalitaet/comment-page-1/#comment-9977</link>
		<dc:creator>Paule</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:14:14 +0000</pubDate>
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		<description>Auf die Theorie/Praxis-Schiene w&#252;rde ich gar nicht mitkommen. Ich kenne mehr als einen theoretisch Theorieversierten, der seine helle Freude an solchen Kommandounternehmen hat - Antideutsche &#252;brigens.
Au&#223;erdem haut »Aldo Regen« nicht einfach nur aufs Maul, sondern schreibt in der Jungle World dar&#252;ber und verh&#228;lt sich nicht zuf&#228;llig zu einer theoretischen Konstruktion der Verh&#228;ltnisse. Ich m&#246;chte wetten, dass du den tats&#228;chlichen Menschen eher beim ideologiekritischen Lekt&#252;rekreis antriffst, als beim Steinesortieren hinter der VoK&#252;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Theorie/Praxis-Schiene w&#252;rde ich gar nicht mitkommen. Ich kenne mehr als einen theoretisch Theorieversierten, der seine helle Freude an solchen Kommandounternehmen hat &#8211; Antideutsche &#252;brigens.<br />
Au&#223;erdem haut »Aldo Regen« nicht einfach nur aufs Maul, sondern schreibt in der Jungle World dar&#252;ber und verh&#228;lt sich nicht zuf&#228;llig zu einer theoretischen Konstruktion der Verh&#228;ltnisse. Ich m&#246;chte wetten, dass du den tats&#228;chlichen Menschen eher beim ideologiekritischen Lekt&#252;rekreis antriffst, als beim Steinesortieren hinter der VoK&#252;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ctrl</title>
		<link>http://karwan-baschi.net/weblog/2010/02/19/fetisch-banalitaet/comment-page-1/#comment-9976</link>
		<dc:creator>Ctrl</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 11:36:59 +0000</pubDate>
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		<description>Die Selbstdarstellung von &quot;Aldo Regen&quot; ist ekelhaft, ja. Aber sie kommt dennoch oder gerade vielleicht auch deshalb bei einigen Black Block-Aktivisten positiv an. Der Grund daf&#252;r liegt meiner Ansicht nach immer noch an dem erw&#228;hnten Problem, dass diesen Menschen keine befriedigenden Alternativen zur aktiven Bek&#228;mpfung von Rechtsextremismus angeboten werden.

Diese beschriebene unsinnige Gewalt ist doch nicht mehr als der Ausdruck von Hilflosigkeit, weil man sich nicht anders zu helfen wei&#223;. Es wird ja auch ganz offen ausgesprochen, dass man ungeachtet der vorhandenen und erw&#228;hnten Kritik &quot;es trotzdem&quot; macht.

Und so ich als &#252;berzeugter Pazifist diese Taten auch verabscheue, so muss ich auch zugeben, dass Linksextremen mit wenig politischer (Lebens)Erfahrung kaum andere Optionen bleiben. Altlinke und Antiimperialisten, die irgendwo in den 80ern steckengeblieben sind, erscheinen nicht gerade attraktiv zur politischen Weiterbildung, bzw. begeben sich schlimmstenfalls sogar in &#228;hnliche Fahrwasser wie Krawalltouristen. Und dass man bei vertheoretisierten Antideutschen nicht oder nur schwerlich anheuern will/kann, ist leider auch allzu oft der Fall. Da bleibt man dann doch letztendlich gerne beim einfachen &quot;Nazis auf&#039;s Maul hauen!&quot;.

Wei&#223; nicht, ob das, was ich aussagen wollte, jetzt verst&#228;ndlich genug angekommen ist, aber es war mir wichtig, nicht ausschlie&#223;lich auf diese Menschen zu schimpfen, sondern dabei auch m&#246;gliche Ursachen f&#252;r ihr Verhalten etwas mehr in den Vordergrund zu r&#252;cken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Selbstdarstellung von &#8220;Aldo Regen&#8221; ist ekelhaft, ja. Aber sie kommt dennoch oder gerade vielleicht auch deshalb bei einigen Black Block-Aktivisten positiv an. Der Grund daf&#252;r liegt meiner Ansicht nach immer noch an dem erw&#228;hnten Problem, dass diesen Menschen keine befriedigenden Alternativen zur aktiven Bek&#228;mpfung von Rechtsextremismus angeboten werden.</p>
<p>Diese beschriebene unsinnige Gewalt ist doch nicht mehr als der Ausdruck von Hilflosigkeit, weil man sich nicht anders zu helfen wei&#223;. Es wird ja auch ganz offen ausgesprochen, dass man ungeachtet der vorhandenen und erw&#228;hnten Kritik &#8220;es trotzdem&#8221; macht.</p>
<p>Und so ich als &#252;berzeugter Pazifist diese Taten auch verabscheue, so muss ich auch zugeben, dass Linksextremen mit wenig politischer (Lebens)Erfahrung kaum andere Optionen bleiben. Altlinke und Antiimperialisten, die irgendwo in den 80ern steckengeblieben sind, erscheinen nicht gerade attraktiv zur politischen Weiterbildung, bzw. begeben sich schlimmstenfalls sogar in &#228;hnliche Fahrwasser wie Krawalltouristen. Und dass man bei vertheoretisierten Antideutschen nicht oder nur schwerlich anheuern will/kann, ist leider auch allzu oft der Fall. Da bleibt man dann doch letztendlich gerne beim einfachen &#8220;Nazis auf&#8217;s Maul hauen!&#8221;.</p>
<p>Wei&#223; nicht, ob das, was ich aussagen wollte, jetzt verst&#228;ndlich genug angekommen ist, aber es war mir wichtig, nicht ausschlie&#223;lich auf diese Menschen zu schimpfen, sondern dabei auch m&#246;gliche Ursachen f&#252;r ihr Verhalten etwas mehr in den Vordergrund zu r&#252;cken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: human</title>
		<link>http://karwan-baschi.net/weblog/2010/02/19/fetisch-banalitaet/comment-page-1/#comment-9975</link>
		<dc:creator>human</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 11:30:08 +0000</pubDate>
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		<description>ich finde den text sehr witzig gehalten, der letzte teil kann nur polemik sein. und selbst wenn nicht, die realit&#228;ten beschreibt er auf jeden fall.

egal wie rum mensch es dreht, ob das opfer-bla kommt, der hauch einer gegenwehr oder der angriff auf den t&#228;glchen terror der verh&#228;ltnisse. wird doch eh alles zerrissen. :(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich finde den text sehr witzig gehalten, der letzte teil kann nur polemik sein. und selbst wenn nicht, die realit&#228;ten beschreibt er auf jeden fall.</p>
<p>egal wie rum mensch es dreht, ob das opfer-bla kommt, der hauch einer gegenwehr oder der angriff auf den t&#228;glchen terror der verh&#228;ltnisse. wird doch eh alles zerrissen. :(</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Paule</title>
		<link>http://karwan-baschi.net/weblog/2010/02/19/fetisch-banalitaet/comment-page-1/#comment-9973</link>
		<dc:creator>Paule</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 10:30:29 +0000</pubDate>
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		<description>Da hast du mich missverstanden. Hier ging es nur um einen Teil der Antifa, gar nicht um die Blockaden und nur zum Teil um Gewalt. Ich habe mich auf einen bestimmten Text bezogen, in dem auf unertr&#228;glich d&#228;mliche und Art vorgef&#252;hrt wird, wie Leute gerade &lt;b&gt;nicht&lt;/b&gt; blockieren, sondern sich an Umlandbahnh&#246;fen verstecken, und einen einzelnen Heimkehrer zusammenschlagen.

Und selbst da ging es mir in erster Linie um die Art der Selbstdarstellung und erst danach um die Sache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da hast du mich missverstanden. Hier ging es nur um einen Teil der Antifa, gar nicht um die Blockaden und nur zum Teil um Gewalt. Ich habe mich auf einen bestimmten Text bezogen, in dem auf unertr&#228;glich d&#228;mliche und Art vorgef&#252;hrt wird, wie Leute gerade <b>nicht</b> blockieren, sondern sich an Umlandbahnh&#246;fen verstecken, und einen einzelnen Heimkehrer zusammenschlagen.</p>
<p>Und selbst da ging es mir in erster Linie um die Art der Selbstdarstellung und erst danach um die Sache.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ctrl</title>
		<link>http://karwan-baschi.net/weblog/2010/02/19/fetisch-banalitaet/comment-page-1/#comment-9969</link>
		<dc:creator>Ctrl</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 07:09:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://karwan-baschi.net/weblog/?p=1404#comment-9969</guid>
		<description>Das &#220;bliche - Kritik &#252;ben, aber selbst keinerlei neue L&#246;sungsans&#228;tze f&#252;r das offensichtlich nach wie vor existierende Rechtsextremismus-Problem in Deutschland liefern. Man wird m&#252;de, solche und &#228;hnliche Texte zu lesen.

Zudem sind die Blockaden am 13. Februar meiner Ansicht nach sehr viel friedlicher verlaufen, als man das im Vorfeld h&#228;tte erwarten m&#252;ssen. Selbst die erlebnisorientierte Jugend hat sich weitestgehend zur&#252;ckgehalten, k&#246;rperliche Gewalt ging als offensichtliche Reaktion ausschlie&#223;lich von rechter Seite selbst aus.

Der Mehrheit der Antifaschisten war und ist bewusst, dass die Blockaden nur einen kurzfristigen Aufschub bedeuten k&#246;nnen und es sich hierbei ausschlie&#223;lich um Bek&#228;mpfung von Symptomatiken handelt. Solange aber keine anderen, besseren und an erster Stelle effektiveren Mittel zur Antwort auf Neonazi-Strukturen gefunden werden - theoretisch sowie praktisch - darf man auch in Zukunft weitere Antifa vs. AN-Schlachten und Schwadronie von Theoretikern &#252;ber deren Sinn und Unsinn erwarten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#220;bliche &#8211; Kritik &#252;ben, aber selbst keinerlei neue L&#246;sungsans&#228;tze f&#252;r das offensichtlich nach wie vor existierende Rechtsextremismus-Problem in Deutschland liefern. Man wird m&#252;de, solche und &#228;hnliche Texte zu lesen.</p>
<p>Zudem sind die Blockaden am 13. Februar meiner Ansicht nach sehr viel friedlicher verlaufen, als man das im Vorfeld h&#228;tte erwarten m&#252;ssen. Selbst die erlebnisorientierte Jugend hat sich weitestgehend zur&#252;ckgehalten, k&#246;rperliche Gewalt ging als offensichtliche Reaktion ausschlie&#223;lich von rechter Seite selbst aus.</p>
<p>Der Mehrheit der Antifaschisten war und ist bewusst, dass die Blockaden nur einen kurzfristigen Aufschub bedeuten k&#246;nnen und es sich hierbei ausschlie&#223;lich um Bek&#228;mpfung von Symptomatiken handelt. Solange aber keine anderen, besseren und an erster Stelle effektiveren Mittel zur Antwort auf Neonazi-Strukturen gefunden werden &#8211; theoretisch sowie praktisch &#8211; darf man auch in Zukunft weitere Antifa vs. AN-Schlachten und Schwadronie von Theoretikern &#252;ber deren Sinn und Unsinn erwarten.</p>
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