Stand der Dinge
Heutiger Feierabend, zwei Zimmer weiter. Weil das Gewuchte kaum Erzählenswertes abwirft, gibt es wenigstens einen Blick durch die noch offene Wand. Gäbe es ein Bild von gestern, so sähe es drastisch anders aus und wenn alles gut geht, wird dieses morgen auch schon nicht mehr aktuell sein. Zumindest sind die Dinge in Bewegung und stauben nicht vor sich hin und mir den Kopf voll …

Gerümpel
Wirklich wohl fühle ich mich nicht mit der Heimwerkerei und atme jedes mal erleichtert auf, wenn ein Fachmensch zur Ablösung erscheint. Nicht dass die Tätigkeiten als solche keinen Spaß machen würden, aber das DIY-Arschloch als identitäres Angebot schmeckt noch nicht sonderlich verlockend.
Und obwohl Expertentum sicher auch keine Lösung ist, habe ich doch eine gewisse Freude an der Vorstellung, einen dieser Dilettantismus-Abfeierer für ein paar Stunden im Baumarkt anzuketten – und zwar ohne eine Möglichkeit, sich die Ohren zuzuhalten. (Gibt es eigentlich noch irgendwo so richtige Instandbesetzer? Solche, die sich auch als solche begreifen oder vielleicht sogar so nennen.)



