Archiv für die Kategorie 'Bewegte Bilder'

Colbert erklärt: Elite

Mittwoch, 11. Juni 2008

Der ‘Colbert Report‘ ist eine sehr lehrreiche Angelegenheit. Wer keine Lust auf US-Wahlkämpfe hat, kann auch gleich auf 1:42 skippen, um dort zu lernen was diese “Eliten” sind, von denen immer alle reden:

Es geht wieder los!

Montag, 09. Juni 2008

»Nach der verlorenen Zeit hab ich erstmal weniger nachgedacht«

Aus dem Vorsatz, meine Gedanken über ‘Buffy the Vampire Slayer‘ aufzuschreiben und mit der Welt zu teilen, ist bisher nichts geworden. Mehrere Monaten Dauerkonsum (mit gut einer Folge pro Tag) waren wahrscheinlich einfach zu viel mein TV-entwöhntes Gehirn. Es waren schlicht keine Kapazitäten für verschriftlichte Reflexionen mehr aufzutreiben.

»Nach der verlorenen Zeit hab ich erstmal mehr Zeit mit mir verbracht«

Tatsächlich habe ich in den Wochen “danach” nur sehr wenig Zeit vor der Glotze verbracht. … Dann ein langsamer Neueinstieg mit 20 Minuten ‘South Park‘ pro Woche, die mit der Sommerpause gegen 45 Minuten ‘Doctor Who‘ getauscht wurden und dann schließlich die Rückkehr der Dauerberieselung mit ‘Band of Brothers‘. Scheinbar bin ich also letzten Endes doch zu einem Seriengucker geworden. Die Liste der Ausnahmen hinter “Ich gucke grundsätzlich keine Serien außer X” ist jedenfalls so lang geworden, dass ich es nicht mehr wage, den Satz in der Öffentlichkeit zu formulieren.

»Jetzt geht wieder alles von Vorne los«

Heute ist es dann passiert: Das Buffyverse und ich haben uns wieder. Entgegen aller Beteuerungen haben wir angenfangen, ‘Angel‘ zu gucken. Das alte Tempo soll allerdings nicht wieder erreicht werden. Hin und wieder mal ein paar Folgen und dann gleich schreiben, bevor es wieder zu spät ist. Das dann aber nicht hier, sondern direkt im buffylinke-blog (solang man mich lässt).

Abgehakt: Indy IV gucken

Samstag, 31. Mai 2008

Jetzt habe ich auch endlich den vierten Indiana Jones gesehen (und gut gefunden). Mir ist schon bei der abschließenden Manöverkritik keine sinnvolle Ergänzung eingefallen und daran hat sich bis jetzt auch noch nichts geändert. Darum schweige ich lieber und empfehle den Kinogang vollkommen unbegründet. Jakob hatte mehr zu sagen.

Charlie - ohne Kommentar

Donnerstag, 29. Mai 2008

Bahnhofsromantik

Donnerstag, 15. Mai 2008

Es ist soweit! Ich habe meinen »Sommerhit 2008« gefunden - ist zwar eigentlich schon aus dem letzten Jahr, dafür aber auch auch voll retro und überhaupt. Stereo Total sind und bleiben die besten von der ganzen Welt. Das ist der Stricherjunge mit der Raucherlunge:

Via Ignaz, wo man noch Freude an YouTube haben kann.

Der Tonspion hat den Song für umme gefunden.

Why They Fought

Montag, 07. April 2008

Beinahe hätte ich übersehen, dass ab heute ein Seminar über die ‘Why We Fight‘ - Filme von Frank Capra angeboten wird. Wer dafür nicht extra in die Uni (oder überhaupt erst nach Oldenburg) fahren möchte, kann sich die Filme auch online besorgen; sie sind public domain und darum ganz legal zu ziehen:

1 Prelude to War
2 The Nazi Strike
3 Divide and Conquer
4 The Battle of Britain
5 The Battle of Russia I + II
6 The Battle of China
7 War Comes to America

Diese Propagandafilme wurden vorgeblich produziert, um den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg an die eigenen Soldaten und Zivilisten zu vermitteln. Es ist ausgesprochen lohnend, selbst nachzuvollziehen, womit linke und rechte Staatsfetischisten (beider Vorzeichen) sich ach so gut auskennen wollen. Mobilmachungsfilme sind zwar eine schlechte Quelle, wenn es um die Motivation einer Kriegspartei geht; über Selbstbewusstsein und Motivation der Streitkräfte sagen sie allerdings erheblich mehr aus, als das dahin gerotzte »falsches Bewusstsein, Fiderallala«, mit dem der Vulgärmarxist die Welt zu langweilen weiß.

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(Gegen-) Propaganda

Charlton Heston

Sonntag, 06. April 2008

Charlton Heston ist gestorben und inzwischen wissen wir ja alle, was für ein böser, böser Mann da von uns gegangen ist. Bei Jakob und im Fuchsbau ist man freundlicher und bei mir darf er noch einmal mit Edward G. Robinson zu Abend essen. Weil’s so schön war:

Israels Geburtstagskino in Hamburg

Freitag, 28. März 2008

Die hamburger Antifas von Bad Weather und das 3001 Kino zeigen einige Filme anlässlich des 60sten “Geburtstags” des Staates Israel. Da die beiden Filme vom Donnerstag am Wochenende erneut laufen, habe ich tatsächlich die Chance, die ganze Reihe zu sehen. Hat noch jemand Lust? Von wegen zusammen nach Hamburg und so weiter.

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Israel-Filmtage in Hamburg

Laufen sollen die Filme:

FROZEN DAYS
NOODLES
THINGS BEHIND THE SUN
MADE IN ISRAEL
TURN LEFT AT THE END OF THE ROAD
MR. BAUM

Weitere Infos gibt es demnächst bei Bad Weather und dem 3001 Kino.

Auf Wiedersehen, Sunnydale

Mittwoch, 26. März 2008

Wir haben heute die letzte Folge von Buffy the Vampire Slayer gesehen und damit kann ich endlich wieder ohne Spoilergefahr in meine Bookmarks gucken. Dumm nur, dass ich damit in ein paar Tagen fertig sein werde und es dann ein Loch in meinem alltäglichen Alltag geben wird, das es irgendwie zu stopfen gilt. Fragt sich nur wie? Season Eight natürlich und vielleicht die ein oder andere Folge in Wiederholung. Bevor ich mich an die fünf Staffeln Angel mache, brauche ich aber erstmal eine Pause. Falls ich die überhaupt noch sehen möchte. Abwarten …

Der Fernseher ist fürs Erste tot, im Internet werde ich bald die einschlägigen Diskussions-Threads vandalisieren und in diesem draußen-Ding werde ich nun wieder wieder für nicht-Buffy-Dinge bereit sein. Ist doch auch was.

Die Heeder Volksgesundheit

Montag, 03. März 2008

Es gibt - ganz ohne Frage - viele nachvollziehbare Gründe, sich kritisch mit dem Phänomen Prostitution auseinander zu setzen. Was sich zur Zeit im niedersächsischen Heede (bei Diepholz) beobachten lässt, hat mit diesen allerdings nicht das Geringste gemein. Dort ist ein Bündnis besorgter Bürger angetreten, den privaten Club Silke aus der Nachbarschaft zu vertreiben. Das Problem der “Interessengemeinschaft Heede” ist allerdings, dass dieses Bordell über eine wasserdichte Zulassung verfügt, während sie selbst nur das Recht des Rechthabenden vorweisen können. Daran soll der Kampf aber nicht scheitern, denn man hat scheinbar nicht nur die gerechte Mission, sondern auch einen Sinn für direkte Aktion - im Rahmen des Legalen, versteht sich.

Sinnstifter des ausgerufenen “Widerstandes” sind die lieben Kleinen, denen man den Anblick eines Bordells nicht zumuten könne. Da der Parole „Kein Bordell vor Kinderaugen“ noch keine Begründung anhaftet, muss der befremdlichen Kampagne genauer auf den Grund gegangen werden, um sie zu verstehen. Spätestens die Tatsache, dass man grundsätzlich “Verständnis für derartige Einrichtungen“ habe, wie eine Sprecherin gegenüber dem Diepholzer Kreisblatt betonte, stellt die Protestler in ein fragwürdiges Licht.

Die prüde Prostitutionskritik hat demnach nicht die Prostituierten oder ihre Lebensumstände, tatsächlich nicht einmal das Bordell selbst zum Gegenstand, sondern allein die eigene Gemeinschaft, in der es so etwas nicht geben darf. Dass die Aktionen der Bordellgegner zur Zeit den Besuchern gelten und die Mitarbeiterinnen lediglich vermittels ihrer finanziellen Lebensgrundlage angreifen, mag Zufall sein; vielleicht ist es sogar Ausdruck eines Restanstandes der Kinderschützer. Als Entwarnung taugt dieser Umstand jedenfalls nicht, wobei Panikmache im Gegenzug ebenfalls überzogen wäre. Ein hässlicher kleiner Aufstand ist es ohne Frage, der tobende Mob wird aber wohl noch länger auf sich warten lassen.

Beruhigend ist zumindest, dass die Kampagne jenseits der Heeder Ortsgrenzen kaum mehr als amüsiertes Kopfschütteln bewirken konnte. Insbesondere wahrscheinlich in den unzähligen Nachbardörfern, in denen rote Laternen am Haus gegenüber noch niemanden um die unbeschadete Kindheit gebracht haben.

Am kommenden Donnerstag (6. März) wird der NDR in der Sendung Niedersachsen 19.30 - Das Magazin über die „Interessengemeinschaft Heede“ berichten und hoffentlich eine angemessene Diskussion entfachen. Bis dahin bleibt zu hoffen, dass es in Heede friedlich bleibt und man am besten gar nicht erst auf die Idee kommt, auch jenseits des Bordells nach Störelementen des moralischen Gemeinschaftsempfindens zu suchen.