Archiv für die Kategorie 'Sachen machen'

Besser wirds nicht mehr

Samstag, 01. Mai 2010

Hier passiert genau das, was man beim Anblick des Bildes noch nicht so ganz zu hoffen wagt:

Super Mario Crossover

Crossover-Madness

Bürgergeeks habt Spaß damit

Freitag, 16. April 2010

Nach dem nur mittelmäßig lustigen WG-Spiel Chez Geek werden jetzt endlich mal Lebensumstände verkaspert, zu denen unsereins auch einen richtigen Bezug hat:

»In diesem Spiel werden du und deine Freunde zu Guerilleros in der Truppe des Ruhmreichen Anführers, die in einem stinkenden Dschungel hocken – und zwar so lange, wie ihr euch gegenseitig ertragen könnt. Das Ziel von Chez Guevara ist es, den aufmerksamen Blicken des Anführers zu entgehen, die Launen der höheren Dienstgrade zu ertragen (oder selbst so jemand zu werden) und als Erster 20 Slack zu erreichen, um in die Zivilisation zurückzukehren und seine »Freunde« zu verpfeifen.«

Und der Titel erst: Chez Guevara (Pegasus Spiele)

On Arbeit

Sonntag, 11. April 2010

Es ist schon bald zwei Jahre her, dass mich mit der Bitte um Arbeit ans Kapital gewendet habe und heute blogge ich live und direkt vom Arbeitsplatz. (Hauptsächlich übrigens, um es mal gemacht zu haben und weil grad so gar nichts los ist.) Vom und nicht über, wohlgemerkt – anders wäre es erstens ganz schrecklich langweilig und zweitens wahrscheinlich noch verbotener als meine Variante.

Dabei drängt sich der Zustand als Thema auf; als fast einziges mit denn Kollegen und erschreckend oft auch in der so genannten Freizeit (deren formale Existenz allein schon Skandal genug wäre).

… Schlagartig ist doch nicht mehr so wenig los und ich werde auch diesen wundervollen Gedanken für mich behalten. Irgendwann wollte noch auf Posiputts Arbeitssuche kommen, aber das muss dann wohl einfach so gehen. Bald ist Feierabend.

Gefahr gebannt

Dienstag, 23. März 2010

Heute hat die Kriminalpolizei vollbracht, woran der Wecker zuvor gescheitert war, und mich halbwegs zeitig aus dem Bett geholt. Anlass für die Störung meiner Bettruhe war eine angeblich vorausgegangene Störung meinerseits – die des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. (Frei nach § 126 StGB) Gedroht hätte ich mittels eines YouTube-Videos, in dem durch eine Counterstrike-Map meiner alten Schule gelaufen wird.

Nach der polizeilich beaufsichtigten Löschung des Videos kann ich leider nur noch nacherzählen, was darin zu sehen war: Jemand läuft eilig durch das leere Treppenhaus einer Schule, bleibt kurz vor einer Tür stehen, dreht wieder um, springt über ein Geländer und läuft zu einer anderen Tür. Unter dem Titel »Montag, erste Stunde« erzählt der Kurzfilm dem Eingeweihten, wie ich zu spät zum Politik-LK komme und mich kurzfristig dazu entschließe, die Stunde doch lieber im Aufenthaltsraum zu verbringen. (Soll angeblich ein oder zwei mal vorgekommen sein.)

Darin die Ankündigung eines Amoklaufs (oder meinetwegen auch den Aufruf zu einem solchen) zu sehen, ist eine nicht ganz uninteressante Interpretation. Offensichtlich wurde die Engine des Killerspiels trotz der vollständigen Abwesenheit von Bewaffnung oder aggressiven Handlungen erkannt und geschlussfolgert. Die populäre Erzählung vom psychisch kranken Killerspieler ist offensichtlich nicht nur bei Boulevardjournalisten und verunsicherten Pädagogen bekannt, sondern auch in der Strafverfolgung wirksam. Das Thema liegt seit heute Morgen jedenfalls wieder oben auf dem Schreibtisch – wenn die Debatte schon Hausbesuche macht. …

Was der Polizei besonders wichtig war, sei hier nur als skurrile Randbemerkung angeführt: Ich hatte Text und Video unachtsamerweise ausgerechnet am 11. September gepostet. So wie übrigens auch das hier.

1000 Blank White Cards

Samstag, 10. Oktober 2009

Seit nunmehr knapp zehn Minuten scheitere ich daran, eine Einleitung zu formulieren, die ohne Magic: The Gathering auskommt. Es klappt nicht. Wer in den 90ern zur Schule gegangen ist und wenigstens zwei Nerds in seiner Umgebung hatte, kennt das Spiel wenigstens vom Sehen. Es ging dabei um bunte Karten, Tauscherei und immer wieder irgendwas mit »Manakosten«. Ich habe selbstverständlich auch gespielt und wieder damit aufgehört, bevor ich merken konnte, wie genial das Spiel tatsächlich ist. Dafür musste es dann erst das Internet und die Turnierszene geben, wo bedeutend wahnsinnigere Leute als ich mir vorführen konnten, was ich damals alles hätte tun können, wenn ich es nur besser kapiert hätte. Dafür bin ich mit geschätzten Kosten um die 300 Mark noch recht glimpflich davon gekommen …

Erzählen wollte ich aber eigentlich von einem anderen Spiel – von 1000 Blank White Cards. Im Grund funktioniert es wie ein gewöhnliches Trading Card Game, nur dass sämtliche Karten unmittelbar vor und während des Spiel selbst geschrieben werden. Das Spiel selbst gibt es in ungezählten Varianten. Hier die Discordian Intelligence Agency Edition als Beispiel.

Es kann nur einen geben

Es kann nur einen geben

Der Witz an der Sache liegt aber weniger in einzelnen – mehr oder weniger gelungenen – Karten, sondern vielmehr in der Möglichkeit, die Regeln während des Spiels über den Haufen zu werfen. Anstatt taktisch im Rahmen des Gegebenen herumzuwurschteln, wird dieser direkt angegangen und bei Missfallen über den Haufen geworfen. Den Spruch mit dem Kuchen und der Bäckerei verkneife ich mir an dieser Stelle.

Final Girl

Final Girl

Die Partie war jedenfalls ein interessantes Erlebnis – auch über spaßige Referenzscherzchen hinaus.

buttons.

Dienstag, 29. September 2009

Auch wenn ich sie praktisch nie trage, bin auch ich im Besitz solcher Meinungsplättchen. (Ich hatte auch zu Lebzeiten der handtellergroßen Variante  schon drei Stück: »Mein Freund ist Ausländer«, »Gorleben soll leben« und »I ♥ Die Ärzte«) Jetzt habe ich ein paar zusammen gesucht, weil das schnieke Ding von nebenan in der Post war und jetzt weiß ich nicht so recht, wohin mit dem ganzen Blech. So am Mützchen, wie die noch jüngeren Genossen es gerne machen, geht natürlich gar nicht.

Buttons

buttons.

Das leicht vergrößerte Exemplar oben rechts, habe ich übrigens von fRemade persönlich zugesteckt bekommen, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass er nichts davon weiß.

Sachen, die mich von Sachen abhalten

Sonntag, 13. September 2009

Hegel

#nostalgie

Freitag, 11. September 2009

#nostalgie war heute vermutlich kein Top-Thema auf Twitter – gelesen habe ich es trotzdem hier und da. Gemeint sind verschiedene Dinge und beide haben kaum mit der #Todessehnsucht zu tun, auf die im Wörterbuch des trotz-allem-Wollenden eigentlich verwiesen sein sollte. Und die #Kunst? … hat wieder nur die alten Songs im Angebot. Immerhin:

Once in this old bar I sat alone on my chair
And I had another drink and I`ve looked into your eyes
And I`ve looked into your eyes that seem to be like stars
Just like stars

Later in this bar we had together our last drink
Then we went to your flat to might love to make love
Sleeping, sleeping…
Now in this old bar I`m alone again on my chair
`cause you left me next day, `cause you left me next day
And I`m looking for your eyes, looking for your eyes
That seem to be like stars, just like stars

Please give me my drink, `cause it`s the only way I know
To forget your eyes of stars to forget your eyes of stars

Sleeping, sleeping,… now.

… oder später.

Edit, um unnötiger Umsorgung vorzubeugen: Alles ist gut. Ich war gestern weder nostalgisch gestimmt, noch sonderlich todessehnsüchtig. Eigentlich wollte ich nur eine Watchmen-Watcherei am 11. September kommentieren, als mir die furchtbare Musik dazwischen kam. Dieses Wörterbuch sollte ich aber trotzdem bei Gelegenheit mal befüllen. ..

Geisterhaus, digital

Freitag, 11. September 2009

(Edit: Wie diese eigentlich eher komische Geschichte plötzlich doch noch spannend wurde und warum das Video unten nicht mehr da ist, kann man hier nachlesen.)

Vor sieben oder acht Jahren, als die erste Welle der Killerspiel-Hysterie von Columbine über Erfurt in mein eigenes Provinznest gerollt kam, war einer meiner Freunde über Wochen damit beschäftigt, unsere Schule zu vermessen und abzufotografieren. Er hat Texturen für eine möglichst realitätsnahe Half-Life-Map unserer Schule gesammelt – ein Bedarf, den man einem passionierten Spieler kaum wird erklären müssen, der sich einer Restwelt auf der Suche nach Skandal und Ausnahmezustand aber ganz anders darstellen musste:

»Stets habe ich an einen Mehrspielerlevel, völlig ohne NPCs (Non-Player Characters = vom Programm gesteuerte Charaktere), gedacht – nie hingegen an ein Szenario, in dem man abschießbare Nachbildungen, real existierender Lehrer antrifft. Letztere Idee haben mir allerdings verblüffend viele Mitschüler kundgetan.«

Ich habe diese Map gestern zum ersten mal bespielt und kann die Triphaftigkeit dieser 20 Minuten kaum beschreiben. Anstatt es trotzdem zu versuchen, habe ich mich nun mit dem Designer dieses Geisterhauses verabredet, um seiner Schöpfung einen gemeinsamen Besuch abzustatten und auf dem Spaziergang über dies und das zu sprechen. Den dann traditionsgemäß doch nicht eingehaltenen Termin verkneife ich mir ausnahmsweise mal, einen kleinen Teaser gibt es aber schon:

Habe ich eigentlich …

Sonntag, 06. September 2009

.. diese Suppe schon erwähnt? Nicht, dass es da wirklich spannend wäre, aber immerhin ist mehr los als hier.