Archiv für die Kategorie 'Veranstaltungen'

Wie man in den Wald … und überhaupt

Montag, 05. Mai 2008

Eine Gruppe »Konservativ-Subversive Aktion« hat den bescheuerten ‘68er – Kongress der Linkspartei-Jugend(en) dielinke.sds und ['solid] (siehe neulich) überfallen und lässt sich dafür von der Jungen Freiheit abfeiern. Flugblätter und ein Transparent (Leninbild plus »68er Ikonen.10 Millionen Tote für die gute Sache!«) gab es zu sehen, einen spontanen »Hoch … die … internationale Solidarität« – Gegenchor und auch sonst ordentlich was für’s Eintrittsgeld. Ein schlechter Tag für die Querfront, aber gutes Infotainment für den lachenden Dritten. Man kann das aber natürlich auch ernst nehmen und sich fragen, ob die Autonomen Nationalisten semi-intellektuelle Gesellschaft bekommen haben. Vielleicht ein guter Anlass, die Dokumentationen zur Jungen Freiheit demnächst mal zu beackern.

Aufgrund der Fragwürdigkeit aller beteiligten Politkasper verzichte ich auf weitere Links. Google weiß mehr.

Kittkritik-Wochenende in Bremen

Montag, 05. Mai 2008

Am kommenden Wochenende findet der bereits großflächig beworbene Kongress der Kittkritik – Gruppe in Bremen statt. Ich habe es immer noch nicht geschafft, das Buch zu lesen, werde aber trotzdem (bzw. deshalb) da sein. Mit der Bahamas-Schelte im Hinterkopf werde ich mir von Fußball, Silent Storm, TKKG und arischem Antifaschismus berichten lassen und vielleicht sogar die Party besuchen.

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»Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur«

Den Vortrag über den »postnazistischen Jugendkrimi TKKG« hat Unkultur bereits gehört und für gut befunden und ich habe Lars Quadfasels (Er spricht auf dem Kongress zum Thema ‘Fun, auf Deutsch, heißt Stahlbad‘.) Buffy-Vortrag im Februar gehört. Kommt noch wer?

Erinnerung an und für den 2. Mai

Dienstag, 29. April 2008

Die Propagandamaschine Konrad Endler legt nach und erklärt nebenbei die Geschichte der menschlichen Evolution bis kurz vorm Kommunismus. Ein nachdrücklicher Aufruf, sich der machtvollen Demonstration am Senefelder Platz anzuschließen; am 2. Mai – dem IV. Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen:

Weitersagen, versteht sich!

Heraus zum 2. Mai!

Donnerstag, 17. April 2008

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Heraus zum 2. Mai!

Weltoffenes Rudolstadt

Donnerstag, 10. April 2008

Ein Pfarrer flieht mit seiner Famile aus Rudolstadt (Thüringen); wegen rassistischer Übergriffe [via]. In der Stadt erinnert man sich an Mügeln und fürchtet nun um das Image, dem es bisher so gut ergangen ist. Ich kenne die Stadt, weil ich seit Jahren, trotz muffiger Uncoolness, auf das große Tanz- und Folkfest fahre:

Hat man die Auftaktveranstaltung mit ihren Trachtengruppen erfolgreich verpasst, kann man trotz Multikulti-Kitsch gute Musik hören und ein paar nette Tage verbringen. Spätestens am zweiten Vormittag haben sich die Nazis aus der Innenstadt verzogen und die Bürger raunen einem ihre rassistische Scheiße höchstens hinter vorgehaltener Hand über die Ladentheke hinweg zu.

Es bleibt am Ende aber dennoch ein fauler Kompromiss, den der Festivalbesucher eingehen muss. Dass die Folkszene bei ihrer Begeisterung für das Volkstümliche, keine gemeinsame, antifaschistische Position bezieht, wundert vermutlich niemanden. Wie es um ihren Antirassismus bestellt ist, weiß ich nicht, weil die Probe aufs Exempel bisher ausgeblieben ist – erfreulicher Weise.

Es bleibt jedenfalls ein sonderbares Nebeneinander von angereisten Freunden der so genannten Weltmusik und einem kleinen Teil ihrer Gastgeber, der sich offen rechtsradikal gibt. Ein Randphänomen, wie gesagt; aber eines, das nur übersehen kann, wer es auch übersehen will.

In diesem Jahr ist Israel das musikalische Schwerpunktthema des Festivals und ich bin sehr gespannt, wie sich diese Wahl auf die “politische Stimmungslage” des Festivals auswirkt. Familie Neuschäfer wird dem Fest vermutlich fern bleiben und es bleibt, ihr herzlichst zu wünschen, dass sie es schafft, den Terror der weltoffenen Kleinstadt hinter sich zu lassen.

Nachtrag: Im Forum der Festivalseite wird ausführlich der Fall ausführlich diskutiert. Nachbarn der Neuschäfers melden sich zu Wort und so weiter. Angucken, wenn’s interessiert. Auch in Sachen Israel ist man dort einfallsreich:

»Ist Palästina im Länderschwerpunkt “Israel” auch mit inbegriffen? Wenn nicht, wäre es nicht mal die Chance (natürl. LEIDER nur im kleinen Rahmen) gewesen über die Kultur, eben das TFF, einen Beitrag “VERSTÄNDIGUNG” für den ewigen sehr schwierigen, sinnlosen beidseitigen Konflikt zu leisten. Das Künstler aus beiden Gebieten sich mal “Luft” machen können, sich verständigen und uns die Problematik näher bringen. Das was ja leider die Politik auf beiden Seiten in der verfahrenen Sache nicht schafft.«

Israels Geburtstagskino in Hamburg

Freitag, 28. März 2008

Die hamburger Antifas von Bad Weather und das 3001 Kino zeigen einige Filme anlässlich des 60sten “Geburtstags” des Staates Israel. Da die beiden Filme vom Donnerstag am Wochenende erneut laufen, habe ich tatsächlich die Chance, die ganze Reihe zu sehen. Hat noch jemand Lust? Von wegen zusammen nach Hamburg und so weiter.

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Israel-Filmtage in Hamburg

Laufen sollen die Filme:

FROZEN DAYS
NOODLES
THINGS BEHIND THE SUN
MADE IN ISRAEL
TURN LEFT AT THE END OF THE ROAD
MR. BAUM

Weitere Infos gibt es demnächst bei Bad Weather und dem 3001 Kino.

Buffy Studies in Bremen

Mittwoch, 20. Februar 2008

Ich war gestern im Bremer Infoladen, um mir frische Buffy-Spoiler abzuholen. Lars Quadfasel und Carmen Dehnert, von der Gruppe Ratio Rausch Revolution, haben unter dem Titel »Buffy the Vampire Slayer – Slayer Grrrl Power!« über “ödipale Vampire und die Allegorese der Kulturindustrie” gesprochen. Ich habe zwar tatsächlich mal ausführlich mitgeschrieben, werde mich hier nun aber doch ein wenig zusammenreißen, weil der vorgetragene Text bald im Extrablatt erscheinen soll.

Der Einstieg:
Ich habe schon in der Tür des Infoladens auf den DVD-Player geschielt. Es soll ja Leute geben, die lieber ohne Filmbeispiele durchreden; meine Referenten gehörten zum Glück nicht dazu. Kulturindustrie, Psychoanalyse und Buffy – klingt nach Infotainment im besten (und nie gebrauchten) Sinne des Wortes. Los ging’s wie folgt: ‘Buffy’ breche zwar mit einigen Regeln des Unterhaltungsgrusels, habe starke weibliche Charaktere und stelle halbwegs komplexe ethische Fragen, halte sich aber dennoch meist an die Genrekonventionen. Und das sei nicht nur zu verschmerzen, sondern mache sogar den eigentlichen Reiz der Erzählung aus. ‘Buffy’ sei Fernsehen, wolle auch gar nichts anderes sein und fliege darum auch nicht auf die “arte-Kulturschrottschnauze”. Keine Überraschung, dass das erste Adornozitat nicht lange auf sich warten lässt. Was der über den Komponisten Mahler schrieb, ließe sich ohne große Schwierigkeiten auch auf Joss Whedon beziehen:

“Sie nennen ihn unschöpferisch, weil er ihren Begriff des Schaffens selber suspendiert. Alles, womit er umgeht, ist schon da. er nimmt es hin in der Gestalt seiner Depravation; seine Themen sind enteignete. Dennoch klingt keines, wie man es gewohnt war: alle sind wie durch einen Magneten abgelenkt.”

- Theodor W. Adorno: Dissonanzen. Musik in der verwalteten Welt

Die ‘Buffy Studies’ hätten die Fragen nach der Form bisher sträflich vernachlässigt, um sich dafür in den Inhalten zu verbeißen. Die Referenten wollten es anders machen, da die Buffybotschaften an der Oberfläche verhandelt würden und nicht in der Tiefe. Der Körpertausch von Buffy und Faith mit seinen Spätfolgen für Faiths Psyche sei beispielsweise ein Moment, an dem sich die Spielregeln direkt ablesen ließen.

Das überdeutliche Metaphernspiel sei keine blöde Plattheit, sondern selbst Allegorie: Im Überzogenen zeige sich die Realität von Teenagern, deren erste Liebe ebenfalls im Mittelpunkt der Welt stehe und mindestens die Größe von Romeo und Julia, oder eben Buffy und Angel habe.

Der kastrierte Vampir:
In der zweiten Hälfte ging es den Charakteren Angel und Spike mit Lacans Psychoanalyse an den Kragen, respektive den Phallus. Der Mangel, das Begehren und die Machtlosigkeit waren die Kategorien, in die insbesondere Spike (der sich solchen Operationen gerne entzieht) zerlegt wurde. Zahlreiche Filmszenen, in denen der sexuelle Gehalt von Spikes Beißverbot (sein “internalisiertes Nein”) überdeutlich zum Vorschein kommen, haben die meisten Lacher des Abends provoziert. Wer meiner Erinnerung nicht traut, oder die ganze Geschichte vom mikroelektronischen Nom/n-du-Père hören möchte, muss sich von hier an gedulden und auf das Extrablatt warten. (Oder mich fragen, wenn ich mal wieder irgendwo sein sollte.)

Was der Abend gebracht hat:
… ist gar nicht so leicht zu sagen. Einige Details waren durchaus interessant und ich hatte auch meinen Spaß an den Filmszenen; eine Message™ ist aber leider nicht bei mir angekommen. Vielleicht sollte aber auch “nur” ein Erkenntnisprozess angeregt werden, der sich bei mir schon beim Gucken der Serie vollzogen hatte. Mag sein, dass der – dank DVD-Player Hickhack – nicht ganz reibungslose Ablauf daran schuld war, aber bei mir sind letztlich leider nur ein wenig Kulturindustrie hier und etwas Lacan da hängen geblieben. Als ich gehört habe, dass der “führende Hamburger Anti-Deutsche”, wie Lars Quadfasel einst so lustig denunziert wurde, über Buffy sprechen wird, hatte ich jedenfalls etwas mehr erwartet. Bleibt zu Hoffen, dass der Vortrag eher ein Aufwärmen für den Kittkritik-Kongress war, als schon alles, was da passieren wird.

Drei Hinweise zum Schluss:

  • Ich habe erst kurz vor der Fahrt nach Bremen von ‘Buffy Studies’ gehört und bin beim schlaumachen auf das Magazin ‘Slayage‘ gestoßen: “The Online International Journal of Buffy Studies”. In der kommenden Ausgabe (Nummer 25) wird es ausnahmsweise nicht um ‘Buffy‘, sondern um ‘Firefly‘ und ‘Serenity‘ gehen. Ein erfreulicher Fund am Rande!
  • Ähnlich spannend wird das neue buffylinke-Blog werden, das ich aus irgendwelchen Gründen noch gar nicht verlinkt hatte. Jetzt aber.

Gedenken an »Asoziale«

Mittwoch, 23. Januar 2008

Auch, wenn mir mein übervoller Kalender höchstens Zeit für einen kurzen Besuch lässt, sei dringendst auf eine Veranstaltungsreihe des Arbeitskreises ‘Marginalisierte – gestern und heute!‘ in Berlin hingewiesen (mit der Bitte um Weiterleitung):

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Der Flyer(ersatz)

Verfolgung von „Asozialen“ vor 70 Jahren – Vergessene Opfer und Kontinuitäten?

Die Aktion „Arbeitsscheu Reich“ markiert den Höhepunkt der „Asozialenverfolgung“ im Nationalsozialismus. Seit 1938 drängten die Wohlfahrtsämter die Polizeibehörden geradezu zur Verhaftung von „Asozialen“. An die Stelle der Schikanen und der Vertreibung von Bedürftigen traten ihre Erfassung und Vernichtung. Die Sozialutopie von der endgültigen Beseitigung abweichenden Verhaltens wurde in die Tat umgesetzt.

Die Aktion „Arbeitsscheu Reich“ war dabei das bedeutendste Einzelereignis der NS-Politik gegen „Asoziale“. Nach dem Erlaß vom 26.01.1938 folgten eine Gestapoaktion am 21.04.1938 und eine Kriminalpolizeiaktion am 13.06.1938. Zirka 20.000 „Asoziale“ wurden in die Konzentrationslager eingeliefert. Straftäter, Trinker, Prostituierte und Heimzöglinge galten als „asozial“. Sie trugen den schwarzen Winkel.

Ausstellung; Obdachlose im Nationalsozialismus vom 23.1.08 bis 24.2.08 Haus der Demokratie, Greifswalder Straße 4; 10405 Berlin (nahe Alex Tram M4 Bus (200, 240) „Am Friedrichshain“)

[via Querfront-Info]

Zeitplan für kommende Woche

Samstag, 19. Januar 2008

Ich sitze gerade an meinem Terminplan für die nächste Woche und gebe mal eben durch, was für den ein oder anderen von euch interessant sein könnte:

Am Donnerstag wird Tjark Kunstreich in Hamburg über Islamismus und Homosexualität sprechen. VHS-Zentrum Mitte – Schanzenstraße 75-77 – Raum 206 – 18:30 Uhr.

Freitag geht es dann weiter nach Berlin, wo es dem Bündnis gegen Appeasement (und anderen natürlich) um Israel geht. Am ersten Abend der Konferenz sprechen Stefan Eschrich, Gerhard Scheit und Justus Wertmüller. Humboldt-Universität – Kinosaal – 18.00 Uhr.

Am Samstag geht es dann mit Alex Gruber, Fathiyeh Naghibzadeh, Tobias Ebbrecht, Tjark Kunstreich, Thomas von der Osten-Sacken, Christine Krause und Kazem Moussavi auf diversen Podien weiter. Ab 9.30 Uhr.

Abends werde ich dann heimlich zur Berliner Cthulhu Convention schleichen, um noch ein wenig zu spielen. Jugendfreizeitheim “Die Burg” – Friedrich-Wilhelm-Platz 11 – 10.00 Uhr (mit mir dann so ab halb sieben).

Ich freue mich auf eine ziemlich volle Woche mit bekannten und neuen Gesichtern. Wer sich schon ankündigen will, oder geheimnisvolle Erkennungszeichen verabreden will, melde sich.

p.s. Mein heimliches Highlight gibt es übrigens schon am Montag: Complete Firefly/Serenity bei Tante. Und Milchreis.

Kullas Live-Entschwörung

Donnerstag, 10. Januar 2008

Gestern war ich im Anarcho-Infoladen Schwarze Katze (Hamburg), um mir Daniel Kullas entschwörenden Vortrag anzuhören. Zu seinem Buch kann ich leider nicht sonderlich viel sagen, weil ich es in seiner endgültigen Fassung noch gar nicht gelesen habe. Hier soll es darum nur um den Vortrag selbst gehen.

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Klick zum Kauf der Entschwörungstheorie

Im ersten Schritt gab es autobiographisch Gewürztes über die Voraussetzungen verschwörungstheoretischen Denkens. Selbiges falle nicht einfach vom Himmel, sondern habe in der Regel Auslöser, die in der”psycho-sozialen” Konstitution der Theoretikergemeinschaft zu suchen seien. Als Beispiel diente Wisnewskis RAF-Phantom und seine Rezeption in der Ex-DDR. Weiter ging es dann mit der Vermittlung von Verschwörungstheorien – im Wesentlichen um “Experten”, die plötzlich aus dem Hut gezaubert werden. Interessant war hier vor allem die Warnung, sich nicht auf das Spiel einzulassen und die “Beweise” als Gegenexperte zu zerpflücken, was sie im Endeffekt ungewollt aufwerte. Diese Gedanken mündeten dann in Überlegungen zum Begriff der erst einmal harmlosen Verschwörungstheorie in Abgrenzung zum ideologischen Konspirationismus. Die gedankenspielerische “offene Verschwörungstheorie” habe sogar ihre guten Seiten, da sie zur Reflexion über die Interessenhaftigkeit allen menschlichen Handelns einlade – auch des eigenen.

Insgesamt bot der Vortrag eine gute Grundlage für die weitere Beschäftigung mit Verschwörungstheorien und keine grundsätzliche Verteufelung. Ein zweites Missverständnis, von dem häufiger mal die Rede ist, dreht sich um das Etikett “antideutsch”. Antisemitismus und der Staat gewordene Konspirationismus sind zwar wichtige Themen in Kullas Entschwörungstheorie, aber man muss wirklich kein Bahamas-Leser sein, um an der Entschwörung teilzuhaben. In dieser Hinsicht hat sich Kulla als sehr diskussionfreudiger Referent gezeigt, für dessen Veranstaltung man definitiv keinen antideutschen Mitgliedsausweis benötigt; im Hinblick auf die dringende Notwendigkeit einer differenzierten Auseinandersetzung mit Konspirationismen, ein sehr glücklicher Umstand.

Zusammen mit Phex, sind es somit schon mindestens zwei, die den Vortrag informativ und den Abend sehr angenehm fanden. Ein Blick auf Kullas Terminplan (einige davon gibt’s sogar im Kombipack mit Egotronic) könnte sich jedenfalls lohnen. Ansonsten hat das Freie Sender Kombinat (FSK) den Vortrag aber auch für den Hausgebrauch mitgeschnitten. Gesendet wird er am 22.2.2008 um 10.00 Uhr.